Beim Blick von der Terrasse am Morgen, schien der Himmel traurig zu sein (siehe Beitragsbild); gab es eine Vorahnung, dass wir morgen Vormittag bereits wieder abreisen müssen?
Morgens gibt es immer ein kleine Schale mit Obst, etwas Haferflocken und Joghurt zum Saft:

Am vorletzten Tag habe ich es dann tatsächlich geschafft, meine seit langem auf dem Tisch liegenden Postkarten zu schreiben. Da ich sowieso bis 12:15 Uhr zum Marktplatz wollte, habe ich diese gleich dahinter bei der Post in den Briefkasten für Auslandssendungen einwerfen können.
Der früher am Rathaus befindliche Briefkasten ist seit einigen Jahren verschwunden …
Am Marktplatz in Kaltern gibt es eine analoge Wetterstation:

Kurz vor der Mittagspause habe ich dann noch beim Metzger des Vertrauens die bestellten Wurstspezialitäten abgeholt; die können noch im Kühlschrank verbleiben, bis wir die Koffer abreisebereit gepackt haben.
Leider habe ich den Bus am Marktplatz knapp verpasst; schnellen Schrittes habe ich die Steigung zum Rottenburger Platz genommen und so den Bus doch noch erwischt, denn dieser musste einen Bogen durch die Fussgängerzone fahren.
Am Nachmittag konnte ich mich dann nicht zum Packen aufraffen und habe mich zum letzten Mal dem Müßiggang hingegeben … den letzten Tag vor der Abreise sollte man solange genießen wie es geht. Denn auch dieser Tag ist nach 24 Stunden vorbei.
Gegen 16:45 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg, denn wir wollten gegen 17 Uhr einen der Außentische beim Goldenen Stern in der Andreas-Hofer-Straße für uns sichern. Erfreulicherweise waren wir so früh dran, dass wir sogar (fast) freie Wahl bei den Außentischen hatten. Letztlich saßen wir gegenüber der Weinschmiede und konnten mit ansehen, wie schnell sich die weiteren Tische im Laufe der nächsten halben Stunde füllten.

Leider hatte ich das Parmesangefäß übersehen, so dass nur noch ein kleiner Rest der Nudeln, davon etwas als Topping bekam:

Da ich die Hirtenpfanne bereits am ersten Abend bereits genoßen hatte, entschied ich mich diesmal für Gnocchi mit Pesto:

Da die Menge des Hauptgerichts überschaubar war, habe ich mich dann noch für einen Nachtisch entschieden:

Mir schmeckte der Nachtisch, allerdings hätte ich mir weniger Sauce gewünscht, denn sie „ertränkte“ das Tiramisu beinahe …
Nach diesem herrlichen Mahl mit dem ein oder anderen Glas Wein dazu, machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft.
Am Abend musste das Unvermeidliche geschehen: Packen des Koffers bis auf die Sachen, die erst am Morgen verstaut werden konnten …